Online Rechner 2026 – Was bleibt bei 30 statt 39 Stunden?
Online Rechner 2026 – Was bleibt bei 30 statt 39 Stunden?
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Eine Erzieherin möchte von 39 auf 30 Wochenstunden wechseln. Ihr Tabellengehalt kennt sie, aber für die Entscheidung zählt eine andere Zahl. Wie viel weniger landet jeden Monat auf ihrem Konto? Ein Dreisatz liefert ihr das neue Tabellenbrutto. Wie sich die kürzere Woche auf ihr Netto auswirkt, muss sie in einem zweiten Schritt berechnen. Genau für diese zwei Fragen lassen sich die Online Rechner von RechnerWelt24 miteinander kombinieren.
Das folgende Beispiel begleitet die Erzieherin von der Tariftabelle bis zum Vergleich zweier Monatsbudgets. Wer außerhalb des öffentlichen Dienstes arbeitet, kann beim eigenen Vertragsgehalt einsteigen. Für beide Fälle gilt derselbe Grundsatz. Ein Gehaltsvergleich wird dann aussagekräftig, wenn klar ist, welcher Betrag aus dem Vertrag stammt, welcher aus einer Tabelle kommt und welcher auf einer persönlichen Annahme beruht.
Welcher Online Rechner passt zu meiner Gehaltsfrage?
Steht im Arbeitsvertrag ein festes Monatsgehalt von 3.500 Euro brutto, ist der Ausgangswert bereits bekannt. Dann können Sie direkt mit dem Brutto-Netto-Rechner beginnen. Steht im Angebot dagegen nur „TVöD-SuE, S 8a“ und eine Wochenstundenzahl, fehlt noch eine entscheidende Angabe. Erst mit der Erfahrungsstufe lässt sich der passende Tabellenwert bestimmen. Und selbst dieser Betrag gilt zunächst für eine volle Stelle.
Was möchten Sie wissen?
Wo beginnen Sie?
Was benötigen Sie?
Wie viel bleibt von meinem vereinbarten Bruttogehalt?
Brutto-Netto-Rechner
Bruttolohn, Zeitraum und persönliche Abrechnungsmerkmale
Welches Tabellenentgelt gehört zu meiner SuE-Stelle?
TVöD-SuE-Rechner
Abrechnungsmonat, Entgeltgruppe, Stufe und Arbeitszeit
Was kostet mich der Wechsel in Teilzeit?
Zwei vergleichbare Berechnungen
Bisherige und geplante Stunden bei sonst gleichen Annahmen
TVöD SuE Rechner 2026 – vom Stellenangebot zum Monatsbrutto
Der TVöD SuE Rechner 2026 richtet sich an Beschäftigte im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst, deren Arbeitsverhältnis unter die entsprechende Tarifregelung fällt. Prüfen Sie zuerst die Tarifangabe im Vertrag. Auch wenn zwei Menschen dieselbe pädagogische Tätigkeit ausüben, können für ihre Arbeitgeber unterschiedliche Verträge gelten. Besonders bei einem Wechsel zwischen einer kommunalen Kita und einem freien oder kirchlichen Träger lohnt sich dieser Blick.
Übernehmen Sie anschließend Entgeltgruppe und Stufe aus der Abrechnung oder dem schriftlichen Angebot. Die Gruppe beschreibt die tarifliche Bewertung der Tätigkeit. Die Stufe bestimmt, welcher Betrag innerhalb dieser Gruppe gilt. Fehlt die Stufe im Angebot, fragen Sie nach der vorgesehenen Einstufung und danach, welche Berufserfahrung anerkannt wird. Wer bis zur Antwort zwei mögliche Stufen durchrechnet, erhält eine Spanne und kann sehen, wie wichtig der offene Punkt für die eigene Entscheidung ist.
Warum der Abrechnungsmonat 2026 entscheidend ist
Für Januar bis April 2026 gilt noch die bisherige Tabelle. Zum 1. Mai 2026 stiegen die Tabellenentgelte um 2,8 Prozent. Wer im November eine Abrechnung für März prüft, braucht deshalb weiterhin den früheren Tabellenwert. Umgekehrt gehört bei einem Stellenantritt im Herbst bereits der höhere Betrag ins Rechenfeld. Auf einen Tabellenwert ab Mai dürfen Sie die Erhöhung nicht noch einmal aufschlagen. Tarifeinigung der VKA
Praxisbeispiel für S 8a bei 39 und more info 30 Wochenstunden
Angenommen, die Erzieherin ist im November 2026 in S 8a, Stufe 3 eingruppiert. Ihre Vollzeitstelle umfasst 39 Stunden pro Woche. Das monatliche Tabellenentgelt beträgt 3.976,82 Euro. Bei 30 Stunden arbeitet sie rund 76,92 Prozent der Vollzeit. Für die Berechnung verwendet sie den genauen Bruch 30/39. So vermeidet sie Rundungsfehler. Die Beträge in der Tabelle enthalten weder Zulagen noch eine Jahressonderzahlung. Entgelttabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst ab Mai 2026
November 2026, S 8a, Stufe 3
39 Wochenstunden
30 Wochenstunden
Anteil an einer Vollzeitstelle
100 %
rund 76,92 %
Monatliches Tabellenbrutto
3.976,82 €
3.059,09 €
Unterschied im Monat
917,73 € weniger brutto
Die neun Wochenstunden kosten sie also 917,73 Euro brutto im Monat. Für ihre Haushaltsplanung fehlt jetzt noch die Netto-Differenz. Bekommt sie eine monatliche Zulage, braucht sie für beide Varianten den jeweils zutreffenden Betrag. Im SuE-Rechner erwartet das Zulagenfeld den Monatsbetrag für den tatsächlichen Stellenumfang. Ein bereits auf Teilzeit umgerechneter Betrag gehört also in dieser Höhe ins Feld.
Brutto Netto Rechner 2026 – welche Angaben das Ergebnis verändern
Öffnen Sie den Brutto Netto Rechner 2026 und wählen Sie die monatliche Berechnung. Die Erzieherin gibt im ersten Durchlauf ihr Vollzeitbrutto ein und im zweiten das Teilzeitbrutto. Sie ergänzt jeweils die zutreffenden Zulagen und lässt Steuerklasse, Kirchensteuermerkmal und Versicherungsangaben unverändert. Auf diese Weise zeigt die Differenz der beiden Nettowerte, was die Stundenreduzierung für sie persönlich bedeutet.
Steuerklasse und Freibeträge richtig übernehmen
Die Steuerklasse beeinflusst den laufenden Lohnsteuerabzug. Für einen Vergleich verwenden Sie die Steuerklasse, die für das jeweilige Beschäftigungsverhältnis gilt. Der allgemeine Grundfreibetrag beträgt 2026 laut Bundesfinanzministerium 12.348 Euro pro Jahr. Er ist bereits im Einkommensteuertarif berücksichtigt. Tragen Sie ihn also nicht zusätzlich als persönlichen monatlichen Freibetrag ein. In dieses Feld gehört gegebenenfalls ein gesondert eingetragener Freibetrag. Steuerliche Änderungen 2026 beim Bundesfinanzministerium
Den Zusatzbeitrag der eigenen Krankenkasse nachsehen
Für gesetzlich Versicherte lohnt sich ein Blick in die Mitteilung ihrer Krankenkasse. Der für 2026 festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz beträgt 2,9 Prozent. Ihre Kasse kann einen anderen Satz erheben. Fragt das Formular nach dem Zusatzbeitrag, übernehmen Sie genau diesen Wert. Wer stattdessen den gesamten Krankenversicherungsbeitrag einträgt, überschätzt den Abzug. Das kann gerade dann verwirren, wenn ein Vergleich mit der letzten Gehaltsabrechnung bis auf diesen einen Posten plausibel aussieht. Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung beim Bundesgesundheitsministerium
Was bedeutet die Teilzeitentscheidung für das Haushaltsbudget?
Ziehen Sie das geschätzte Teilzeitnetto vom geschätzten Vollzeitnetto ab. Erst diese Differenz gehört als monatlicher Einkommensverlust in Ihre Budgetplanung. Multiplizieren Sie das bisherige Netto einfach mit 30/39, gehen Sie davon aus, dass alle Abzüge im selben Verhältnis sinken wie das Brutto. Gerade bei der Lohnsteuer führt diese Abkürzung zu einem anderen Ergebnis als eine Berechnung mit dem neuen Gehalt.
Nun zählt auch die Verteilung der Stunden. Arbeitet die Erzieherin künftig an vier statt an fünf Tagen, könnte eine Fahrt zur Kita pro Woche entfallen. Verteilt sie dieselben 30 Stunden auf fünf kürzere Tage, bleibt der Arbeitsweg gleich häufig. Vielleicht endet dafür die kostenpflichtige Nachmittagsbetreuung des eigenen Kindes früher. Solche Kosten gehören in die persönliche Gegenüberstellung. Sie ändern den Wert eines Arbeitszeitmodells für die Familie, obwohl sie auf keiner Gehaltsabrechnung stehen.
Drei Fragen, die beim Gehaltsvergleich häufig auftauchen
Kann ich das neue Monatsbrutto einfach mit zwölf multiplizieren?
Für zwölf gleich vergütete Monate ergibt das eine brauchbare Vergleichsgröße. Für das tatsächliche Kalenderjahr 2026 sollten Sie die Monate jedoch einzeln zuordnen. Wer das ganze Jahr im SuE beschäftigt war, hat Monate vor und nach der Tariferhöhung. Kam im Herbst noch der Wechsel in Teilzeit hinzu, gibt es sogar drei Zeiträume. Eine zustehende Jahressonderzahlung ergänzen Sie separat. So lässt sich ein Jahresangebot mit einem Monatsgehalt vergleichen, ohne eine Zahlung doppelt zu zählen.
Warum stimmt die Netto-Schätzung nicht genau mit meiner Überweisung überein?
Vergleichen Sie zuerst das Brutto und dann die einzelnen Abzüge. Ist schon das Brutto verschieden, suchen Sie bei Arbeitszeit, Stufe, Zulagen oder einer Nachzahlung. Stimmen die Bruttowerte überein, prüfen Sie die persönlichen Abrechnungsmerkmale und weitere Positionen wie einen Eigenanteil zur Zusatzversorgung. Auch die Grenzen des jeweiligen Rechners spielen eine Rolle. RechnerWelt24 weist beispielsweise darauf hin, dass sein allgemeiner Brutto-Netto-Rechner die Steuerklasse IV mit Faktor derzeit nicht unterstützt.
Welche Zahlen sollte ich vor dem Personalgespräch festhalten?
Eine kleine Gegenüberstellung genügt. Notieren Sie für jede Variante den Abrechnungsmonat, die Wochenstunden, das Monatsbrutto und das geschätzte Netto. Markieren Sie Angaben, die der Arbeitgeber noch bestätigen muss. Aus einer allgemeinen Frage nach dem Gehalt wird damit eine konkrete Rückfrage, etwa „Gilt die genannte Zulage bereits für meine 30-Stunden-Stelle?“ Die Antwort lässt sich unmittelbar in die Rechnung übernehmen.
Fazit
Im Beispiel steht der erste Teil der Entscheidung fest. Neun Wochenstunden weniger senken das monatliche Tabellenbrutto um 917,73 Euro. Wie viel die Erzieherin tatsächlich auf ihrem Konto vermisst, hängt von ihren persönlichen Abzügen und Zulagen ab. Wer zuerst die richtige Tarifzeile auswählt und anschließend beide Gehälter mit denselben persönlichen Daten durchrechnet, erhält eine belastbarere Grundlage für das Gespräch über Arbeitszeit und Gehalt.
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